Vorsicht bei Jagdreisen

Manch Jäger mag es nicht mehr hören - die Afrikanische Schweinepest (ASP). Aber den Kopf in den Sand stecken hilft auch nicht weiter. Wir Jäger müssen den Realitäten ins Gesicht schauen - gerade wenn der Blick gen Brandenburg und Polen geht......

 

Nachdem mittlerweile klar belegt ist, dass sich die ASP auf natürlichem Wege durch Ansteckung von Sau zu Sau mit max. 25 Km pro Jahr verbreitet, dürften die meisten Jäger die Krankheit wohl nicht mehr in unseren Revieren erleben. Es sei denn, der Mensch hilft nach. Und das kann er auf mannigfaltigem Wege tun: das weggeworfene Wurstbrötchen des russischen Fernfahrers, (illegale) Tiertransporte, Natururlauber in den befallenen Gebieten........und Jagdtouristen können das Virus hier einschleppen.

 

Gerade wir Jäger sollten uns dabei der Verantwortung bewusst sein. Von jeder Jagdreise nach Polen, Weißrussland, Rumänien usw., mittlerweile auch nach Brandenburg können wir das Virus an den Schuhen, Stiefeln, Jagdmessern, der Kleidung oder auch an den Reifen unseres Jagdautos ins eigene Revier holen. Daher wird vor Reisen in ASP-Gebiete mittlerweile dringend abgeraten!

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Neue Obleute in der Kreisjägerschaft

In der ersten Sitzung des neuen geschäftsführenden Vorstandes der KJS wurden folgende personellen Entscheidungen getroffen die wir hiermit gerne offiziell bekannt geben:

 

  • Frank Schödder wird zum Obmann Naturschutz berufen. Bis zur Jahreshauptversammlung war Frank Schödder langjähriger Ausbildungsleiter des Jägerkurses.

 

  • Volker Kemmerling wird zum neuen Schießobmann berufen und beerbt Manfred Heindl, der als Vorsitzender der KJS RBK eine neue Funktion übernommen hat.

 

  • Desweiteren wurde das Amt des Obmann junge Jäger neu geschaffen und zum Obmann Michael Nover berufen.

 

  • Die Obmannsfunktion "Betreuung graue Seiten im RWJ" wird beim bisherigen Obmann "Internet und neue Medien" Jan Nils Backhausen integriert. Dadurch wird Walter Pohl, der die Jägerkursleitung von Frank Schödder übernommen hat und auch als Drohnenbeauftragter der KJS RBK agiert, entlastet.

Artikel Kölner Stadtanzeiger vom 09.11.2021


Quelle: KStA vom 09.11.2021

Fördermittel für Ansitzeinrichtungen durch das Land NRW

Bereits Mitte des Jahres berichtete der RWJ über eine neue Förderrichtlinie des Umweltministeriums NRW, welche erstmals auch Fördermittel für Ansitzeinrichtungen auf geförderten Aufforstungsflächen vorsieht.

 

In Anbetracht der kommenden Pflanzperiode und der Notwendigkeit einer entsprechenden Bejagung auf Aufforstungsflächen, haben wir nachfolgende Informationen rund um die Fördermöglichkeiten von Ansitzeinrichtungen in eigener Recherche und nach Informationen durch "Wald und Holz NRW" zusammengetragen.

 

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Artikel Kölner Stadtanzeiger vom 08.10.2021


Quelle: Kölner Stadtanzeiger, 08.10.2021

Allgemeinverfügung zur Erweiterung der Rehwild-Jagdzeit

Zur Unterstützung der Wiederbewaldung nach den Kalamitätsschäden der beiden vergangenen Jahre in den Wäldern wird die Schonzeit für Rehböcke und Schmalrehe im Rheinisch-Bergischen Kreis vom 01. bis 30. April gemäß § 24 Absatz 2 Landesjagdgesetz zur Vermeidung übermäßiger Wildschäden mit den folgenden Einschränkungen aufgehoben: Diese Regelung gilt örtlich nur im Zusammenhang mit Verjüngungsflächen und Flächen, auf denen Wiederbewaldungsmaßnahmen stattfinden. Diese Regelung gilt für die Jahre 2020 bis 2024.

Herunterladen: Allgemeinverfügung Rehwildbejagung