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Samstag, 31. Juli 2010

Keine Schweinepest bei Hausschweinen

(Radio Berg, 13.01.09) Bei den Hausschweinen im Rheinisch-Bergischen gibt es bislang keinen Fall von Schweinepest. Nachdem in Rösrath ein erkranktes Wildschwein gefunden wurde, sind mehr als 1.500 Blutproben von Schweinen entnommen worden. Etwa die Hälfte dieser Proben wurden schon untersucht - Sie wiesen keine Schweinepestviren auf.

Das Veterinäramt lobte die Arbeit der Jäger im Rheinisch-Bergischen. Innerhalb des sogenannten "Gefährdeten Bezirkes" - zehn Kilometer um den Fundort in Rösrath herum - haben die Jäger am Wochenende sechs Wildschweine geschossen. Deren Blutproben sind auf dem Weg ins staatliche Veterinäramt in Krefeld. Von den Proben erhofft sich das Kreisveterinäramt, wie alt das Geschehen ist und wie weit es verbreitet ist.

Auch im Oberbergischen wird verstärkt Jagd auf Wildschweine gemacht werden. Zwar gebe es im Kreisgebiet noch keine Fall der Krankheit. Aber die Schutzzone reiche bis an die Grenze nach Lindlar, so dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass möglicherweise erkrankte Wildschweine auch ins Oberbergische gelangen. Darauf weist der Oberbergische Kreis hin.

Im Rheinisch-Bergische Kreis gilt das Gebiet rund um Rösrath und in Teilen Bergisch Gladbachs und Overaths als gefährdet. Hier werden verstärkt Wildschweine gejagt, um die Seuche einzudämmen. Zusätzlich werden auch Köder mit Impfstoff ausgelegt. Damit sich die Krankheit in der Wildschweinpopulation nicht ausbreitet. Außerdem muss verhindert werden, dass es auf Hausschweine übergreift.

Für den Menschen ist die Schweinepest ungefährlich. Aber von Tier zu Tier ist die Krankheit hoch ansteckend.

13.01.2009